Ein Förderkreis unterstützt die Klinikseelsorge in Lahr. Weitere Informationen finden Sie hier:
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Ein Krankenhausaufenthalt ist für viele Patienten und Angehörige eine Ausnahmesituation. Das Erleben von Unsicherheit und Schmerzen oder eine schlimme Diagnose verändern die Lebenssituation von einem Tag auf den anderen. Hin und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen, Sorgen und Unsicherheiten, Ängsten und Zweifeln stellt sich oft die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ganz massiv und drängend wird diese Frage oftmals in der Sterbebegleitung, die für Angehörige oft unendlich schwer ist, weil sie sich so hilflos fühlen. Die ökumenische Klinikseelsorge bietet in all diesen Situationen Patienten und Angehörigen an, sie zu begleiten - zuzuhören, mitzutragen, Sorgen zu teilen und gemeinsam nach Wegen zu suchen, die in dieser schweren Zeit tragen.
Auch viele Menschen, die sich eher als kirchenfern bezeichnen, sind dankbar über diese intensive Begleitung und finden manchmal im Glauben (wieder) neu einen Halt.
Die Sorge um die Kranken gehört zum Selbstverständnis des Christentums - schon von Anfang an; dass Kirche auch heute noch in den Kliniken präsent ist und die Menschen ganzheitlich begleitet empfinden viele Patienten und Angehörige als Hilfe und Segen - auch wenn dies meist im Verborgenen geschieht.
Autorin: Klinikseelsorgerin Martina Herrmann



